Der Cairn Terrier ist äußerst sparsam was seine Pflegeansprüche angeht. Bellen wird er nie ohne Grund. Er geizt allerdings nicht mit seinen guten Eigenschaften.
Der Cairn Terrier gehört zu den Nachfahren der schottischen Hochlandterrier, der sich bis heute seine Ursprünglichkeit bewahrt hat.
Für seine Aufgabe, in den schottischen Highlands Füchse, Dachse, Wildkatzen und Marder zu erlagen, war er bestens gerüstet. Seine "handliche" Größe und sein drahtiger Körperbau machte es ihm möglich, das Raubzeug auch in unwegsamem, felsigen Gelände zu verfolgen. Die doppelte Haarstruktur (weiche Unterwolle und drahtiges Deckhaar) schützte ihn vor Wind und Wetter sowie
vor Verletzungen durch Dornen und Gestrüpp.
Mit der Wahl seines Rassenamens "Cairn Terrier" trugen dann auch die Gründer der Rasse den verschiedenen Eigenschaften Rechnung:
Einmal ist Cairn die gählische Bezeichnung für Steinhaufen oder Geröll, jenes Gelände also, in dem der Cairn bevorzugt jagte, gleichzeitig weist dieses steinige Areal auch alle Farben auf, die ein Cairn Terrier haben kann - von rötlich über sandfarben bis schiefergrau.
Und nicht zuletzt betrug das Gewicht eines Cairn Terriers zur damaligen Zeit 1 Stone (Stein) - 14 englische Pfund.
Obwohl der Cairn Terrier heute hauptsächlich Familien- und Begleithund ist, so erkennt man doch schnell, daß hinter seiner geringen Größe, die heute ca. 30 cm beträgt, eine gehörige Portion Mut und Courage steckt.
Seiner Familie steht er absolut loyal gegenüber und ist jederzeit bereit sie zu verteidigen. Cairn Terrier sind ausgesprochen kinderliebe Hunde, die jederzeit zum Spielen und Toben aufgelegt sind. Auf der anderen Seite genießt er es zu schmusen und sich verwöhnen zu lassen. Trotz seines Temperaments, seines Entdeckungsdrangs und seiner Fröhlichkeit, verbreitet ein Cairn niemals Hektik oder Nervosität. Er will einfach immer mit dabei sein. So ist er nicht nur für eine Familie mit Kindern der richtige Hund sondern auch für ältere Menschen ein verständnisvoller Begleiter.